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Genealogisch-heraldische Arbeitsgemeinschaft Roland zu Dortmund e.V.

Friedrich Wilhelm Fischer

männlich 1756 -


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  • Name Friedrich Wilhelm Fischer 
    Geboren 1756 
    Geschlecht männlich 
    Beruf Müller in der Wiesche 
    Personen-Kennung I4126  Stammbaum Gertrud Frohberger
    Zuletzt bearbeitet am 28 Jan 2016 

    Vater Christian Fischer,   gest. vor 1784, Herne Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Mutter Christina Margaretha Lübbinghausen 
    Familien-Kennung F1435  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Engel Margarethe Hesse,   geb. 1758 
    Verheiratet 1784  Herne Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Kinder 
     1. Anna Christina Fischer,   geb. 1785, Herne Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort,   gest. nach 1852, Herne Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  (Alter > 68 Jahre)
     2. Georg Friedrich Fischer,   geb. 8 Feb 1787, Herne Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Zuletzt bearbeitet am 24 Nov 2017 
    Familien-Kennung F1434  Familienblatt  |  Familientafel

  • Notizen 
    • Er war Soldat von der Leibcompanie des Regiments von Budberg.

      Das Regiment lag ab 1763 mit sechs Kompanien in Hamm (Westfalen), mit sechs Kompanien in Soest. Zuvor hatte das Regiment auch Garnisonen in Unna (bis 1756), Minden und Lippstadt. Den Ersatz des Regimentes lieferten die Kreise Hamm, Hörde, Wetter und Altena. Ferner mussten Wehrpflichtige aus den Städten nördlich und südlich der Ruhr dienen, ebenso aus Soest und der Soester Börde. Die Soldaten waren, wie im 18. Jahrhundert üblich, nicht in Kasernen, sondern in Privatquartieren untergebracht, wo sie auf Grund des geringen Solds auch Nebentätigkeiten nachgehen mussten. 1775 zählte die Truppe 40 % Ausländer und 60 % Kantonisten. Von den Ausländern stammten 2 % aus außerdeutschen Staaten, 15 % aus nichtwestfälischen Reichsterritorien. Der preußische Theologe Rulemann Friedrich Eylert verurteilte die Regimentsverhältnisse in den westfälischen Regimentern: „Diese waren gewöhnlich verlaufene Leute, die nichts anderes gelernt hatten und den Soldatenstand wählten, weil ihnen, um das Leben zu fristen und wenigstens, wenn auch kümmerlich, das tägliche Brod zu haben, nichts anderes übrig blieb.“[1]