| Notizen |
- Franz ist am 19.11.1836 in Gatterschlag 4 geboren / in Oberbaumgarten getauft. Der Tauftag ist als Tag der Geburt angenommen.
Vater ist der Bauer Mathias, Sohn des Simon Hantsch, Ausnehmer in Gatterschlag 4 und der Theresia, geb. Ropl aus Gatterschlag 12
Mutter ist Anna, Tochter des Andreas Garhöfer, Baueraus Göpferschlag 16 und der Rosalia, geb. Stöckl aus Göpferschlag 24.
Taufpaten waren Andreas Koller, Bauer aus Gatterschlag 9 und Maria, dessen Weib.
Am 19.01.1864 heiraten in Blauenschlag der ledige Franz Hantsch, 28 Jahre alt, d. h. ber. * 1836, Bauer aus Gatterschlag Nr. 4, Sohn des Mathias Hantsch, Bauer daselbst, und dessen Gattin Anna, Tochter des Andreas Garhöfer aus Köpferschlag Nr.13, und die ledige Theresia Zotter, 26 Jahre alt, d. h. ber. * 1838, Tochter des Johann Zotter, Bauer aus Köpferschlag Nr. 27, und dessen Gattin Elisabeth, Tochter des Josef Demmer aus Karlstein Nr. --.
Trauzeugen sind Johann Neuwirth, Bauer aus Gatterschlag Nr. 1 und Franz Garhöfer, Bauer aus Köpferschlag Nr. 13.
Bei der Vz 1869 wohnen Franz Hantsch, Grundbesitzer, und sein Eheweib Theresia, * 1838 in Karlstein, Niederösterreich, mit dem 1868 in Gatterschlag geborenen Sohn Jakob, ledig, in Gatterschlag Nr. 4. Wenzel Hantsch, der Bruder des Franz, * 1839, dient als Freiwilliger beim 5. Husaren-Regiment.
Im Haus leben als 1. Inwohner Johann Weiß, * 1824 in Gatterschlag, Webergehilfe, mit seinem Eheweib Maria, * 1832 in Oberbaumgarten und die ledige Elisabeth Schneider, * 1810 in Oberbaumgarten, Tagelöhnerin.
Als 2. Inwohner leben Andreas Altrichter, * 1823 in Gatterschlag, Maurergehilfe, mit seinem Eheweib Katharina, * 1834 in Gatterschlag, dem Sohn Mathias Proisl, * 1850, Webergehilfe, und der Sohn Anton, * 1861, beide ledig und geb. in Gatterschlag.
Als 3. Inwohner leben Johann Veit, * 1833 in Blauenschlag, Tagelöhner, mit seinem Eheweib Johanna, * 1840 in Schönborndorf, und der ledigen Tochter Maria, * 1866 in Gatterschlag.
Von dem Paar Hantsch sind sechs Kinder bekannt, von denen nur der Sohn Jakob das Kleinkindalter überlebt.
Bei den auf die Vz 1869 folgenden Volkszählungen wird Franz Hansch mit seiner Familie in Gatterschlag nicht mehr genannt. Franz muss auswärts gelebt haben und nach Gatterschlag zurückgekehrt sein, denn am 09.08.1910 erhängt er sich am Birnbaum des Ignaz Hembera. (Branntweiner). Die letzte Zeit war er als Umesser in Gatterschlag von Haus zu Haus gegangen.
1890 kaufen die Eheleute Franz und Rosalia Uray den Hof Gatterschlag Nr. 4.
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