Helga Strommenger

weiblich 1919 - 2013  (93 Jahre)

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  • Name Helga Strommenger 
    Geburt 7 Mai 1919  Essen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Entbindung im Stift von Krupp in Essen.
    Taufe 2 Aug 1919  Essen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Taufe durch Pfarrer Rudolf Dulheuer.
    Geschlecht weiblich 
    Beruf Konrektorin 
    Religion EV 
    Tod 7 Mrz 2013  Nastätten, Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Beerdigung 13 Mrz 2013  Nastätten, Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Personen-Kennung I184  Genealogie von Hans-Friedrich Jäckel
    Zuletzt bearbeitet am 19 Jul 2025 

    Vater Dipl. Ing. Gottfried Strommenger,   geb. 10 Sep 1885, Geilenkirchen, Kreis Heinsberg, Rheinland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 11 Aug 1958, Nastätten, Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 72 Jahre) 
    Mutter GERTRUD Elisabeth Ida Hellweg,   geb. 21 Jun 1891, Wiedenbrück, Kreis Gütersloh, Westfalen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 5 Okt 1973, Nastätten, Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 82 Jahre) 
    Verlobung 15 Jun 1914  Hagen, Westfalen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Eheschließung 2 Aug 1915  Nohra, Landkreis Nordhausen, Thüringen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Trauung durch den Onkel, Pastor Eduard Hellweg aus Arnsberg.
    Familien-Kennung F470  Familienblatt  |  Familientafel

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsGeburt - 7 Mai 1919 - Essen Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsTaufe - 2 Aug 1919 - Essen Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsTod - 7 Mrz 2013 - Nastätten, Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsBeerdigung - 13 Mrz 2013 - Nastätten, Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz Link zu Google Earth
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  • Notizen 
    • Helga Strommenger besuchte die Staatliche Schiller-Oberschule für Mädchen bis zum Abitur 1938 in Dortmund. Nach dem Arbeitsdienst auf einem Bauernhof in Ostpreußen absolvierte sie ein Pädagogikstudium an der Hochschule für Lehrerbildung mit Wahlfach Kunsterziehung in Darmstadt. Am 20. März 1940 legte sie die Erste Lehrerprüfung ab. Helga Strommenger war von 1940 bis 1941 Lehrerin in Waldfließ Kreis Lötzen / Ostpreußen an einer einklassigen Volksschule. Danach studierte sie ab 15. Oktober 1941 in Berlin an der Friedrich Wilhelm Universität Berlin Kunsterziehung bei Professor Bernhard Hassler (1884-1945) und als Nebenfächer Geschichte, Zeichnen, Werkarbeit und Biologie. Nach Kriegsende setzte Helga ab Januar bis Oktober 1946 das Studium an der Abteilung Kunsterziehung der Hochschule für Bildende Künste in Berlin-West bei Professor Georg Tappert (1880-1957) fort. 1948 wurde sie Wissenschaftliche Assistentin an der Pädagogischen Fakultät der Rostocker Universität im Fach Kunsterziehung bei Professor Max Lindh (1890-1971). Am 19. Juli 1948 legte Helga das Examen für das "Künstlerische Lehramt an höheren Lehranstalten" an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin ab. 1949 weigerte sich Helga in die SED einzutreten und verließ Rostock Richtung Westdeutschland. Hier arbeitete sie kurzzeitig als künstlerische Hilfskraft in einer Steinzeugfabrik in Höhr-Grenzhausen. Ab 1. April 1950 bekam sie eine Stelle als Lehrerin an der Realschule in Diez an der Lahn mit den Fächern Zeichnen, Mathematik, Biologie und Turnen. Ostern 1954 verlegte sie ihren Wohnsitz nach Nastätten, Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz, wo sie als Lehrerin an der Real- und Volksschule tätig war. Seit 1956 war sie das erste weibliche Mitglied im Nastätter Stadtrat. Von 1972 bis 1980 war sie als Konrektorin an der Grundschule in Nastätten und an der Mühlbachschule in Miehlen, Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pflaz tätig. Von 1979 bis 1986 war Helga Strommenger Mitglied des Vorstandes der Evangelischen Kirche in Nastätten. Auch nach ihrer Pensionierung im Jahre 1980 blieb Helga zunächst im eigenen Haus Zeil 22 wohnen Im Jahre 2008 siedelte sie altersbedingt in das Paulinenstift Nastätten, Borngase 14 b, Zimmer 25 über. Das "Blaue Museum" in Nastätten stellte Hega Strommengers künstlerisches Werk im Jahr 2012 in einer Einzelausstellung vor, wozu ihre Schwester Eva Strommenger-Nagel einen Katalog herausgab.