Friedrich Wilhelm Fischer

männlich 1756 -

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  • Name Friedrich Wilhelm Fischer 
    Geburt 1756 
    Geschlecht männlich 
    Beruf Müller in der Wiesche 
    Personen-Kennung I4089  Genealogie von Gertrud Frohberger
    Zuletzt bearbeitet am 16 Nov 2025 

    Vater Christian Fischer   gest. vor 1784, Herne Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Beziehung natural 
    Mutter Lebend 
    Beziehung natural 
    Familien-Kennung F1392  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Engel Margarethe Hesse,   geb. 1758 
    Eheschließung 1784  Herne Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Kinder 
     1. Anna Christina Fischer,   geb. 14 Aug 1785, Herne Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 2 Jun 1861, Herne Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 75 Jahre)  [Vater: natural]  [Mutter: natural]
     2. Georg Friedrich Fischer,   geb. 8 Feb 1787, Herne Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  [Vater: natural]  [Mutter: natural]
    Familien-Kennung F1391  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 16 Nov 2025 

  • Ereignis-Karte
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  • Notizen 
    • Er war Soldat von der Leibcompanie des Regiments von Budberg.

      Das Regiment lag ab 1763 mit sechs Kompanien in Hamm (Westfalen), mit sechs Kompanien in Soest. Zuvor hatte das Regiment auch Garnisonen in Unna (bis 1756), Minden und Lippstadt. Den Ersatz des Regimentes lieferten die Kreise Hamm, Hörde, Wetter und Altena. Ferner mussten Wehrpflichtige aus den Städten nördlich und südlich der Ruhr dienen, ebenso aus Soest und der Soester Börde. Die Soldaten waren, wie im 18. Jahrhundert üblich, nicht in Kasernen, sondern in Privatquartieren untergebracht, wo sie auf Grund des geringen Solds auch Nebentätigkeiten nachgehen mussten. 1775 zählte die Truppe 40 % Ausländer und 60 % Kantonisten. Von den Ausländern stammten 2 % aus außerdeutschen Staaten, 15 % aus nichtwestfälischen Reichsterritorien. Der preußische Theologe Rulemann Friedrich Eylert verurteilte die Regimentsverhältnisse in den westfälischen Regimentern: „Diese waren gewöhnlich verlaufene Leute, die nichts anderes gelernt hatten und den Soldatenstand wählten, weil ihnen, um das Leben zu fristen und wenigstens, wenn auch kümmerlich, das tägliche Brod zu haben, nichts anderes übrig blieb.“[1]