| Notizen |
- "Nach dem Aussterben der Wewelsburger übernahm 1411 Erzbischof Friedrich von Köln die Burg Alme. [Reinhard Oberschelp: Die Edelherren von Büren. Münster 1963, S. 54.] Sein Nachfolger Erzbischof Dietrich von Köln schloss 1415 einen Vertrag mit den Brüdern Gottschalk und Friedrich vom Neuen Haus Padberg, worauf Gottschalk seinen Wohnsitz nach Alme verlegte. [StA Münster, Msc. II, 71, fol. 119 / Georg Landau: Beiträge zur Geschichte der Schlösser und des niederadelichen Geschlechts von Padberg. In: Allgemeines Archiv für die Geschichtskunde des Preußischen Staates, Band 17. Berlin 1835, S. 84f.] 1428 kaufte Godert von Meschede von den Herren von Thülen das Haus und Steinwerk mit allen dazugehörigen Gütern. [Anton Fahne: Urkundenbuch Meschede, Nr. 109] Diesem überließ Erzbischof Dietrich II. von Köln 1430 die Burg Alme als inzwischen „wüste Hofstätte“. [Anton Fahne: Urkundenbuch Meschede, Nr. 110.] Für das Jahr 1493 unterscheidet man erstmals zwischen den Häusern Ober- und Niederalme. Die Besitzungen gehörten den Vettern Gerd und Heinrich von Meschede gemeinsam. Gerhard von Meschede baute schließlich 1505 das Haus Niederalme. Reste dieses Baus sind noch heute im westlichen Teil des Herrenhauses von Schloss Alme zu erkennen." (Wikipedia)
„341. Testament des Gerdt von Meschede. 1563. 27. März.
Er will, dass zwei seiner Söhne weltlich bleiben; davon soll sein Sohn Christoph, der lange die Haussorge für ihn und seine Frau getragen und mit Zustimmung der Letzteren und der übrigen Kinder Haus Alme erhalten hat, dieses bebehalten. Sein zweiter weltlicher Sohn, Philipp, soll die Güter zu Meschede, zu Anröchte und im Sauerlande haben. Beide gedachten Söhne sollen sich in Beisein ihrer Brüder, der Domherren, über das, was billig und recht ist, vergleichen, namentlich wegen der Fischerei und Mast, welche letztere zu Alme besser sei, als zu Anröchte und Meschede; auch soll keiner dem Anderen mit Bauen beschwerlich falle, wie hier zu Alme seither geschehen.“ (Fahne, 1862, S. 191, Nr. 341)
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