| Notizen |
- Woher stammt dieses Datum bei Pfarrer Rinschen? Die auf matricula-online.eu eingestellten Taufmatrikel von Schönholthausen und auch der Index beginnen erst 1709.
Philipp war der Hoferbe.
Kinder von Philipp und Anna Gertrud Kallenstein: 1.) Johann Jodocus, 2.) Maria Catharina, 3.) Maria Elisabeth, 4.) Anna Maria, 5.) Maria Gertrud, 6.) Anna Elisabeth, 7.) Maria Catharina Elisabeth und 8.) Joannes Henricus.
Schönholthausen Am 23.07.1730 habe ich (in Schönholthausen rk) getauft Johannes Jodocus Callenstein, ehel. Soihn der Eheleute Philippus Callenstein und Anna Gertrudis Cörten aus Schönholthausen. Der Tag wird als Geburtstag angenommen.
Taufpaten waren ...
(Alle Angaben zu Callenstein aus: Franz Rinschen „Das Kirchspiel Schönholthausen“)
1757 Juni 25.
Johann Jobst Korte genannt Kraushaar und Maria Elisabeth Kraushaar zu Deutmecke leihen bei Philipp Kallenstein 200 Rtlr., davon 100 in 6 Groschen, die andern 100 in gangbarer Münze gegen 4 % Zinsen auf Johannis und verpfänden das Land vor der Borg zu 17 Viertel Roggen groß und die Wiese unterm Dorf zwischen Henrichs und Haggens, 2 Fuder groß, und die übrigen Länder in der Schlade und unterschreiben.
Gerichtlich bestätigt am 2. Juli in Gegenwart der Schöffen Pape und Korte vom Richter Hoeingh mit Siegel. (Pfarrarchiv Schönholthausen, Findbuch, angelegt von . jur. Alfred Cohausz, Diözesanarchivar)
Das Rittergut derer von Schnellenberg zu Schönholthausen wurde ab 1740 zur Gläubigerbefriedigung nach und nach verkauft. Am 25. Mai 1767 verkauft Auguste von Schnellenberg den Rest des Gutes, den Burghof mit den Überresten des Hauses, den Garten und den Hindrichshof zu Deutmecke an Philipp CALLENSTEIN zu Schönholthausen, bei dem Auguste von Schnellenberg ihre letzten Lebensjahre zugebracht haben soll
(Albert Hömberg, „Geschichtliche Nachrichten über Adelssitze und Rittergüter im Herzogtum Westfalen“, Heft 10, S. X, 190, 191, Münster 1975).
Schönholthausen 14. Xbris 1769 sepelevi Anna Gertrudem Callenstein uxorem 64 cir. ann. ?? omnibus bene provisam(?)
Am 14.12.1769 habe ich Anna Gertrud Callenstein aus Schönholthausen, eine Ehefrau von ca. 64 Jahren, (d. h. ber. * 1765) versehen in Schönholthausen beerdigt. Der Tag wird als Sterbetag angenommen.
Aus den Schatzungsregistern (zusammengetragen von G. Lohage, Arnsberg):
1773 Kopfsteuer Knechte und Mägde
Callenstein
1 Knecht in vollem Lohn
1 Knecht in halbem Lohn
2 Dienstmägde
1 kleine Magd 1,12
1773 Viehschatzung Callenstein
4 Pferde, 16 Hornvieh, 5 Schweine, 5 - 22
1776 Kauf des Hauses von Hörde durch Callenstein und Consorten
(Franz Rinschen, Heft 11, „Schönholthausen vor 250 Jahren“)
1776 Kopfschatzung Knechte und Mägde
Callenstein
1 Knecht in vollem Lohn
1 Dienstmagd
1 kleine Magd --30
1777 Viehschatzung Schönholthausen
Callenstein
3 Pferde, 16 Hornvieh, 15 Schaafe,
9 Schweine, 2 Ziegen, 6 Th. 3 Gr.
1779 Kopfschatzung
Callenstein, dessen Frau, 3 Kinder über 12 Jahre,
1 Magd, 1 Mädchen,
ein Kind von 10 J., ein von 7 J., ein von 3 J., ein von etlichen Monaten.
1 Viehschatzung Schönholthausen
Callenstein 2 Pferde, 11 Hornvieh, 10 Schaafe,
6 Schweine, 2 Ziegen, 4 Th. 7 Gr.
1781 Schatzung Knechte und Mägde
Callenstein 1 halber Knecht, 1 kleine Magd, --12
1783 Kopfschatzung Schönholthausen
Callenstein, dessen Frau,
2 Kinder über 12 Jahre, 1 Magd,
Agnes von 12 Jahren
Johan Caspar 8 Jahre
Johannes von 5 Jahren
1786 übergibt Philipp Callenstein aus dem Erwerb „von Schnellenberg“ Teile an seinen Schwiegersohn Johann Dietrich Bitter aus Fretter.
(Blätter 15, 1877, S. 46 aus Albert Hömberg, siehe oben).
Es ist nicht bekannt, um welche Grundstücke es sich handelte und auch unbekannt, ob durch Verkauf oder Schenkung, evtl. als verspätete Mitgift für die Tochter Maria Catharina Elisabeth, die am 8. Okt. 1769 Joann Theodor Dieterich Bitter geheiratet hatte.
???
Das Sterbedatum 1777 paßt nicht mit dem Datum der Schenkung 1786 zusammen
???
Schönholthausen 12. Martii Philippum Callenstein Scabinum Attendornien(?) ?? omnibus rite provisum in Eccl erga condignum ad ???? ??? et sequentam sepultum
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