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Roland-Info-Grafik 031 Wie rechneten unsere Vorfahren? - Das "Rechnen auf Linien"
Das Rechnen mit römischen Ziffern war in Europa das gesamte Mittelalter hindurch, also vom 5. bis weit in das 15. Jahrhundert hinein, üblich. Einfach war es jedoch nicht, wie jeder bei dem Versuch, MCMXCVII und MMXXVI zu addieren, leicht selbst ausprobieren kann. Doch schon im späten 12. Jahrhundert fand man dafür eine Lösung: Das „Rechnen auf Linien“, eine europäische Weiterentwicklung des antiken Abakus. Statt Kugeln auf Stäben zu verschieben, zeichnete man Linien auf ein Tuch oder einen Tisch („Rechenbrett“) und legte sog. „Rechenpfennige“ (Calculi) darauf. Durch das einfache Dazulegen, Wegnehmen oder Verschieben der Pfennige konnte man selbst als Analphabet komplizierte Additionen und Subtraktionen im Bruchteil der Zeit ausführen, die man mit römischen Ziffern auf dem Papier gebraucht hätte.
| Besitzer des Originals bzw. der Vorlage | Roland zu Dortmund e.V., Heiko Hungerige |
| Datum | 4 Jun 2026 |
| Dateiname | Roland-Info-Grafik 031 Wie rechneten unsere Vorfahren.pdf |
| Dateigröße | 688.42k |
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